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Kunstauktion-2017

Termine

  • 01.04.2017, 14-18 Uhr, und 02.04.2017, 10-12 Uhr: Präsentation der Kunstwerke in der Fachhochschule für Design, Münster, Am Leonardo Campus
  • 02.04.2017, 12 Uhr: 4. pro filia Kunstauktion, Hörsaal der FH Münster, Fachbereich Design, Am Leonardo Campus

Besuch der pro filia Projekte

Im November 2016 besuchten die Geschäftsführerin und ein Vorstandsmitglied die pro filia Projekte in Nepal. Es kam zu bewegenden Begegnungen mit den betreuten Mädchen und den MitarbeiterInnen.  › mehr

Besuch der pro filia Projekte

Situation in Nepal im Januar 2016

Zurzeit leidet das Land an zwei massiven Problemen – an den Folgen der Erdbeben und an Gewaltausbrüchen nach Verabschiedung einer neuen Verfassung. › mehr

Erdbeben in Nepal

Das schreckliche Erdbeben in Nepal hat große Auswirkungen auch auf unsere Projekte. Deshalb starten wir einen Spendenaufruf! Und wir berichten dort auch über den aktuellen Stand!

Kurzmeldungen

9/2016
Unser nächster Projektbesuch wird vorbereitet: Ende Oktober fahren die Geschäftsführerin und ein Vorstandsmitglied
wieder nach Nepal!

6/2016
Die Situation in Nepal hat sich etwas entspannt, der Wiederaufbau beginnt langsam und Kochgas und Benzin kommen wieder ins Land.

2/2016
Die nepalesischen Regierung verabschiedet ein Gesetz für Wiederaufbau  -  9 Monate nach den Erdbeben!

12/2015
MAITI berichtet, dass selbst in der Hauptstadt wieder mit Holz gekocht werden muss, was zu massiver Abholzung führt. Die Lebensmittelpreise haben sich in den letzten Monaten verdoppelt. Nach wie vor sind viele Menschen ohne Obdach und in dem ohnehin armen Land fallen weitere 800 000 Menschen unter die Armutsgrenze.

9/2015
Bürgerkriegsähnliche Zustände im Süden und Osten Nepals aufgrund der gerade verabschiedeten Verfassung verhindern die Einfuhr von Benzin, Kochgas, Lebensmitteln und Medikamenten aus Indien und machen das Leben noch schwerer.

7/2015
Nach den Soroptimist International Clubs Münster-Mauritz und Rhenen/Veenendaal (Niederlande)kooperiert pro filia jetzt auch mit dem SI Club Douglas/Isle of Man (United Kingdom). Wir freuen uns über diese große Unterstützung der Hilfsprojekte für nepalesische Mädchen.

Kunstauktion 2015
3. pro filia Kunstauktion 2015

4/2015
Ein Riesenerfolg – die 3. pro filia Kunstauktion! Nach Grußworten der FH-Präsidentin, Professorin Dr.von Lojewski, und dem Menschenrechtsbeauftragten der deutschen Bundesregierung, Christoph Strässer, stellten insgesamt 40 KünstlerInnen 84 Werke zur Verfügung, von denen 63 für fast 50 000 € verkauft wurden. Einen großen Teil des Erlöses spenden die KünstlerInnen für die pro filia Mädchenprojekte in Nepal - beim letzten Mal im Durchschnitt 50 %! Jetzt können zusätzliche Schreibbüros für gerettete junge Frauen installiert werden, die eine Computerausbildung abgeschlossen haben. Auch der Grundstock für die Anschubfinanzierung von 5 Schneidereien, in denen jeweils 6 junge Frauen einen Arbeitsplatz finden, ist jetzt vorhanden! Wir danken den KünstlerInnen und den vielen ehrenamtlichen HelferInnen dieser Aktion!
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3/2015
Anlässlich der Kooperation von pro filia mit den beiden Soroptimist Clubs Münster-Mauritz und Rhenen Veenendaal/Niederlande wurde ein Spendenbarometer erstellt, auf dem ersichtlich ist, wieviele Spenden die beiden Clubs bereits für die pro filia-Projekte gesammelt haben, die sie unterstützen. 

 

Übergabe an Christoph Straesser
8/2014
Am 28.8.14 wurden die Kopien von fast 3500 Unterschriften gegen den Massenmord an indischen Mädchenbabys dem Menschenrechtsbeauftragten der deutschen Bundesregierung, Christoph Strässer, übergeben – am 29.8.14 die Originale an die indische Botschaft in Berlin. Zu den Ergebnissen der Aktion im Einzelnen.

Kreuzviertelfest
8/2014
Der zweitägige pro filia-Infostand auf dem Kreuzviertelfest Münster ermöglicht viele Gespräche zum Thema Mädchenhandel und Schutzmöglichkeiten.Außerdem werden mehrere hundert Unterschriften gesammelt gegen den Msssenmord an indischen Mädchenbabys. Fast 3500 Unterschriften übergeben pro filia-VertreterInnen am 29.8.14 bei einer Aktion zum Thema vor der indischen Botschaft in Berlin, die Kopien der Listen am 28.8.14 dem deutschen Menschenrechtsbeauftragten, Christoph Strässer.

8/2014
Die Ausstellung über die Arbeit von pro filia in der alten Bürgermeisterei von Fox-Amphoux/Provence trifft auf große Resonanz, allein an der Vernissage nehmen 70 Gäste teil. Berührt von dem Thema des Mädchenhandels und der massiven Diskriminierung kommt es zu intensiven Gesprächen, Spenden und Unterschriften für die Berlinaktion vor der indischen Botschaft.

6/2014
pro filia überweist das Geld für zwei weitere PC-Schreibbüros. Die Büros werden im Juli und August an fünf Orten im Grenzbezirk Ilam aufgebaut. Nach einer einjährigen Anschubfinanzierung durch pro filia werden sie von jeweils zwei geretteten und am PC ausgebildeten jungen Frauen selbständig weitergeführt.

4/2014
Das Geld für das Schutzhaus, die Gehälter der Grenzbeobachterinnen und die ersten drei PC-Schreibbüros für gerettete und ausgebildete junge Frauen wird an MAITI überwiesen.

2/2014
Das WDR-Studio Münster sendet am 27.2.in der Lokalzeit Münsterland einen Bericht zur Arbeit von pro filia.

> Archiv Kurzmeldungen


 
 
projekte

Grenzbeobachterinnen

Ausführliche Berichte

Jahresbericht 2015

Archiv Jahresberichte

 

Grenzbeobachterinnen

Die Grenzbeobachterinnen sind junge Frauen, die die Bordellzeit überlebt haben, von unserer nepalesischen Partnerorganisation MAITI ausgebildet wurden und einen Arbeitsplatz direkt an belebten Grenzübergängen nach Indien erhalten. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrung sprechen sie Mädchen an, die ihnen als gefährdet erscheinen, in ein indisches Bordell verkauft zu werden und bieten als sofortigen Zufluchtsort das Schutzhaus an.
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Schutzhäuser für nepalesische Mädchen

Seit 2009 fördert pro filia Schutzhäuser für nepalesische Mädchen, die in indische Bordelle verkauft wurden oder sich in Gefahr befinden, verkauft zu werden. Zu Beginn der Kooperation mit unserer nepalesischen Partnerorganisation MAITI wurde anteilig das Schutzhaus in Bhairahawa finanziert, seit November 2010 vollständig das Schutzhaus in Pashupatinagar. Grenzbeobachterinnen vermitteln gefährdete Mädchen direkt vor ihrem Grenzübertritt nach Indien  in dieses sichere Haus. Aber auch aus indischen Bordellen befreite Rückkehrerinnen finden hier Unterstützung. Alle erhalten Unterkunft, Essen, medizinische und psychologische Betreuung.
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Weitere pro filia Projekte wie das Reha-Heim und die PC-Ausbildung für gerettete Mädchen finden Sie unter dem Menu-Punkt "Projekte".

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helfen hilft allen.










Transparente Darstellung
unserer Arbeit inklusive der Bilanzen

Es gibt in Deutschland keine einheitlichen Veröffentlichungspflichten für gemeinnützige Organisationen. Wir sehen aber die Notwendigkeit, Mitglieder, SpenderInnen und weitere UnterstützerInnen sowohl über die Struktur, als auch über die Finanzen und die Aktivitäten von pro filia e.V. transparent zu informieren. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die von Transparency International Deutschland e.V. angeregte und von der Initiative Transparente Zivilgesellschaft erarbeitete Selbstverpflichtungserklärung zu unterschreiben und die in 10 Punkten dargestellten Informationen auf unserer Website zu veröffentlichen.

Hier finden Sie auch die Jahresabschlüsse mit den Angaben zu Einnahmen und Ausgaben von pro filia.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft
> Selbstverpflichtungserklärung

Die neuesten Zahlen aus unserer Arbeit

  • Von pro filia finanziert wurden im Jahr 2015 insgesamt 1333 Mädchen im persönlichen Gespräch direkt an der indischen Grenze von Grenzbeobachterinnen über die Gefahr von Versklavung in indischen Bordellen aufgeklärt und rund 13 000 Pkws, Lastwagen und Rikschas kontrolliert.
  • Von den 1333 Mädchen wurde bei 518 interveniert. Sie blieben erst einmal zur weiteren Abklärung im Schutzhaus Pashupatinagar oder konnten nach Hause zurück gebracht werden.
  • Zusätzlich kamen 17 Mädchen aus Situationen häuslicher Gewalt und nach Vergewaltigungen in das Schutzhaus.
  • Im Reha-Heim wurden 37 Mädchen betreut.
  • Bei zahlreichen Aufklärungskampagnen in vielen nepalesischen Kleinstädten und Dörfern wurden rund 10.000 Menschen über die Gefahr der Versklavung junger Mädchen informiert und Hilfsnetzwerke aufgebaut.
  • 2015 wurde auch das PC-Projekt weitergeführt. In dem von pro filia finanzierten Ausbildungszentrum erlernten 40 gerettete Mädchen PC-Kompetenzen.
  • 2014 wurden fünf öffentliche Schreibbüros eingerichtet, in denen jeweils zwei gerettete und ausgebildete junge Frauen einen Arbeitsplatz fanden. Weitere 15 Schreibbüros sind geplant, konnten  aber wegen der Katastrophen im Jahr 2015 in Nepal ebenso wie die 5 geplanten Schneidereien noch nicht eingerichtet werden.
> Detaillierte Ergebnisse 2015