Maedchen Brücken bauen

Unsere Ziele

Ziele von pro filia sind Bildungsförderung und Gesundheitsfürsorge für Mädchen in Ländern, in denen sie nach der Verfassung, der herrschenden Kultur oder der religiösen Rahmenbedingungen physisch, psychisch oder sozial benachteiligt werden. Zurzeit konzentriert sich pro filia vor allem auf die Unterstützung nepalesischer Mädchen, die in indische Bordelle verkauft wurden oder in Gefahr sind, verkauft und verschleppt zu werden!
pro filia ist als gemeinnützig anerkannt. Die gesamte Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Jeder von Ihnen gespendete Euro kommt zu 100 Prozent bei den benachteiligten Mädchen an. Entstehende Verwaltungs- und Sachkosten werden entweder von Firmen gesponsert oder von Vorstand und Geschäftsführung getragen.

PDF-Downloads:
> Unsere Satzung (36 KB)
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Unsere Kooperationspartnerinnen in Europa

pro filia kooperiert mit den drei Soroptimist Clubs Münster-Mauritz (Deutschland), Rhenen/Veenendaal (Niederlande) und Isle of Man (Großbritannien). Sie unterstützen die pro filia-Projekte in Nepal durch Spenden aus vielfältigen Aktionen.
Ein Spendenthermometer zeigt den aktuellen Stand.

Unsere Kooperationspartnerinnen in Europa
Vertreterinnen der SI-Clubs Münster- Mauritz, Rhenen/Veenendaal und pro filia verabreden Kooperation
ueber pro filia

Unsere Arbeit

pro filia gibt in Nepal benachteiligten Mädchen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Unterstützt wird pro filia dabei von der nepalesischen Nichtregierungsorganisation MAITI, die mehrere Schutzhäuser an der Grenze zu Indien aufgebaut hat. Zurzeit finanzieren wir anteilig ein Schutzhaus in Bhairahawa und vollständig ein Schutzhaus in Pashupatinagar. Die Mädchen finden hier Zuflucht vor der Verschleppung in die indische Prostitution. Aber auch wenn sie krank und ohne Perspektive nach Nepal zurückkehren, werden sie hier aufgenommen: Sie erhalten medizinische und psychologische Betreuung, können am Schulunterricht teilnehmen und einen Ausbildungsplatz erhalten.

Kooperationspartner in Nepal

Für uns war von Anfang an klar, dass wir nur wirksame Unterstützung leisten können, wenn wir eng mit einer nepalesischen Nichtregierungsorganisation zusammenarbeiten, die die Unterstützungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten in der nepalesischen Gesellschaft kennt, die langjährige Erfahrung hat und anerkannt ist. Aus diesen Gründen haben wir uns für MAITI - übersetzt „Haus der Mutter“ - entschieden. MAITI erfüllt alle diese Kriterien und wurde bereits von der UN für ihre Arbeit ausgezeichnet. 

MAITI besteht seit 1993 und stellt eine große Nichtregierungsorganisation dar mit mehr als 300 hauptamtlichen MitarbeiterInnen - unter anderen auch MedizinerInnen, SozialpädagogInnen, RechtsanwältInnen. Ziele sind die offensive Bekämpfung von Mädchenhandel in Nepal und die Hilfe für Opfer von Mädchenhandel, aber auch die Bereitstellung präventiver Angebote für potentielle Opfer. MAITIs Angebote umfassen Aufklärungskampagnen in nepalesischen Dörfern durch Tanz und kleine Theaterstücke und den Unterhalt von inzwischen 11 Schutzhäusern, Kliniken und Hospize für traumatisierte Mädchen. MAITI zeigt Täter an und bietet den Mädchen kostenlosen Rechtsbeistand.

Unterschrift des Kooperationsvertrag mit MAITI am 13.10.2009 in Kathmandu
Unterschrift des Kooperationsvertrag mit MAITI
am 13.10.2009 in Kathmandu

Seit dem 13.10.2009 liegt ein von MAITI und pro filia unterschriebener Kooperationsvertrag vor. Er beschreibt konkret die von pro filia finanzierten Angebote und legt den sogenannten Output fest: d.h. wie viele Mädchen werden mit welchen Angeboten in den nächsten drei Jahren unterstützt. Z.B. sollen in den ersten 3 Jahren im Schutzhaus Bhairahawa insgesamt 350 Mädchen und junge Frauen Unterkunft und Betreuung einschließlich medizinischer Behandlung erhalten. Zusätzlich werden 32 Grenzbeobachterinnen ausgebildet und Aufklärungskampagnen im Bezirk Bhairahawa durchgeführt. pro filia übernimmt einen Teil der Gesamtkosten.Im Vertrag werden auch die notwendigen Qualitätsstandards benannt wie z.B. die Leitung des Schutzhauses durch eine Fachkraft, die Einhaltung klarer Grenzen zwischen Betreuern und den betreuten Mädchen und die Transparenz der Finanzierungswege. Außerdem sind die Berichts- und Nachweispflichten von MAITI festgeschrieben. Z.B. erhält MAITI erst dann den nächsten vereinbarten Geldbetrag, wenn die für uns notwendigen Nachweise und Berichte vorliegen.

> Unsere Projekte