Aktuelles

Jahresbericht 2012

Wir sind glücklich darüber, dass es uns 2012 möglich war, nicht nur die bisherigen Projekte in Nepal fortzuführen, sondern sie sogar auszuweiten. Mit den Spenden aus der Kunstauktion 2011 ist es gelungen, ab Ende 2011 anteilig die Kosten für ein Reha-Heim in Nepal zu übernehmen, in dem gerettete Mädchen auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet werden und berufliche Trainings erhalten. Damit bietet pro filia eine breitgefächerte Hilfspalette an – von präventiven Angeboten wie Aufklärungskampagnen und dem Aufbau dörflicher Hilfsnetzwerke über Notfallhilfe an der indischen Grenze und im Schutzhaus bis hin zu rehabilitativen Maßnahmen.

pro filia ist jetzt vier Jahre alt und hat inzwischen 114 Mitglieder. Beiträge, Spendeneinnahmen durch unterschiedliche Aktionen und die aktive Mitarbeit von UnterstützerInnen ermöglichen uns ein nachhaltiges Engagement für die massiv benachteiligten Mädchen in Nepal.

Im folgenden Jahresbericht stellen wir die Arbeit von pro filia e.V. im Jahr 2012 im Einzelnen vor.

 

1. Aktivitäten in Nepal

1.1. Zusammenarbeit mit MAITI Nepal
Es fand auch 2012 – dem 3. Kooperationsjahr – eine konstruktive Zusammenarbeit mit MAITI statt.


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Betreute Mädchen im Garten von MAITI in Kathmandu

1.2. Stand der Mädchenprojekte in Nepal

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Aufklärungskampagnen und Aufbau von Hilfsnetzwerken in nepalesischen Dörfern

1. Ziel:
Die Menschen über die drohenden Gefahren der Versklavung aufzuklären bei scheinbar attraktiven Jobangeboten oder Heiratsversprechen für Mädchen. Große Armut treibt außerdem junge Mädchen in die Stadt, ohne dass sie um die Gefahren der Sklaverei wissen.

2. Ziel:
Die Wiedereingliederung überlebender Mädchen zu verbessern, die bisher auf viel Ablehnung stoßen.

Dabei ist es für die Akzeptanz der Informationen wichtig, möglichst immer anerkannte dörfliche Würdenträger zu beteiligen.

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Aufklärung durch Demonstrationen


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Aufklärung durch Info-Veranstaltungen


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Aufbau eines Hilfsnetzwerkes mit Teepflückerinnen


Ergebnisse 2012 im Einzugsgebiet Pashupatinagar:

  • Aufklärung von 120 Haushalten in persönlichen Tür-zu-Tür-Gesprächen
  • Zweitägige Informationsveranstaltungen in Schulen zu Gefahren von Versklavung und Hilfsmöglichkeiten
  • Schulung von 31 Teepflückerinnen zur Pflege der gegenseitigen Hilfsnetzwerke
  • Fortbildung für weitere 18 Personen, die die KoordinatorInnen der Hilfsnetzwerke trainieren nach dem ToT-Programm (= training of trainers)
  • 2 Schulungen von insgesamt 68 Polizisten und Zöllnern
  • 2 Aufklärungsveranstaltungen von 86 HotelmitarbeiterInnen und LKW-Fahrern, die oft mit verkauften Mädchen zusammentreffen, ohne es wahrzunehmen und zu reagieren.
  • PC-Training von 11 jungen Frauen – ein Angebot, das uns besonders freut. Bei unserem letzten Treffen mit MAITI in Kathmandu hatten wir darum gebeten, ein solches Angebot zu entwickeln. Unserer Ansicht nach erhalten junge Mädchen damit Zugang zu mehr Verdienstmöglichkeiten und zu mehr gesellschaftlicher Anerkennung.
  • Eine einwöchige Schulung von 15 jungen Frauen zu Verbesserung ihrer Einkommenssituation – in diesem Fall durch die Herstellung und den Verkauf von eingelegtem Gemüse einheimischer Herkunft.
  • 2 grenzüberschreitende Treffen von insgesamt 52 VertreterInnen nepalesischer und indischer Hilfsorganisationen inklusive lokaler Frauengruppen zur Verbesserung der Zusammenarbeit  gegen Mädchenhandel und der Weiterentwicklung von Unterstützungsstrategien
  • Veranstaltung in einem Frauenhaus zum Thema Mädchen- und Frauenhandel am internationalen Frauentag mit 31Teilnehmerinnen
  • Am jährlichen „Tag gegen Menschenhandel“ fand im Bezirk Pashupatinagar eine Veranstaltung mit 107 TeilnehmerInnen statt.
  • Am internationalen Tag gegen Aids wurden 51 SchülerInnen ausführlich über die Gefahren und Schutzmöglichkeiten informiert.

     

Ergebnisse 2012 im Einzugsgebiet des Schutzhauses Bhairahawa:
2012 wurden bei vergleichbaren Aktionen wie in Pashupatinagar 1200 Menschen erreicht.

Ergebnisse 2012 im Einzugsgebiet des Reha-Heims Itahari:
Ein Dokumentationsfilm zum Thema Mädchenhandel wurde 118 Menschen in einem Armenviertel gezeigt, die sich wegen eines versprochenen Arbeitsplatzes ins Ausland begeben wollten.
Mehrere Kundgebungen und Demonstrationen zu Frauenrechten und der Gefahr des Mädchenhandels wurden z.B. am Internationalen Frauentag und dem Tag gegen Menschenhandel durchgeführt.
24 Polizistinnen und 40 Polizisten wurden über die Gefahren von Versklavung aufgeklärt.
Im Distrikthospital fand eine Schulung zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ statt.
Insgesamt wird von den MitarbeiterInnen des Reha-Heims an einem wirksamen Hilfsnetzwerk gearbeitet.

Wichtig für Aufklärungskampagnen und Hilfsnetzwerke ist die Nachhaltigkeit der Maßnahmen durch kontinuierliche Informationen und Pflege der Netzwerke, die durch die jährliche finanzielle Unterstützung durch pro filia gewährleistet wird.


pro filia - Projekt 2
Die Schutzhäuser

Das Schutzhaus Pashupatinagar:

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Auch 2012 übernahm pro filia die vollständige Finanzierung des Schutzhauses.
Folgende Ergebnisse wurden 2012 erreicht:

  • 392 Mädchen kamen ins Schutzhaus Pashupatinagar, davon blieben 99 für längere Zeit da und 293 konnten wieder nach Hause gebracht werden. Fast alle waren Analphabetinnen, die Jüngste war 12 Jahre alt.
  • Das Schutzhaus stellt auch den zentralen Ansprechpartner bei weiteren Gewalttaten gegen Mädchen/junge Frauen dar: 2012 wurden in Pashupatinagar 22 vermisste Mädchen gesucht, von denen MAITI 9 ausfindig machen und nach Hause zurückbringen konnte. Außerdem kamen 17 Mädchen aus Situationen häuslicher Gewalt in das Schutzhaus.


Das Schutzhaus Bhairahawa:

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Der finanzielle Zuschuss von pro filia ist nur noch gering, da sich andere Spender fanden. Das Geld wird vor allem für den Aufbau von Hilfsnetzwerken und Aufklärungskampagnen im Bezirk Bhairahawa eingesetzt, die vom Schutzhaus organisiert werden. 2012 wurden mehr als 1200 Menschen erreicht.


pro filia - Projekt 3
Grenzbeobachterinnen

Die Grenzbeobachterinnen sind vor allem junge Frauen, die die Bordellzeit überlebt haben, von MAITI mit finanzieller Unterstützung durch pro filia ausgebildet wurden und einen Arbeitsplatz direkt an belebten Grenzübergängen nach Indien erhalten.

Aufgrund ihrer eigenen Erfahrung sprechen sie ihnen als gefährdet erscheinende Mädchen direkt an und bieten als sofortigen Zufluchtsort das Schutzhaus an.

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Grenzbeobachterin – unterstützt durch einen Zöllner

  • In Pashupatinagar wurden 2012 insgesamt 1073 Mädchen an der Grenze von Grenzbeobachterinnen im persönlichen Gespräch über die Gefahren aufgeklärt und 16 185 Pkws, Lastwagen und Rikschas kontrolliert.
  • Von den 1073 Mädchen wurde bei 392 interveniert, 99 davon blieben erst einmal im Schutzhaus, die anderen konnten nach Hause zurückgebracht werden. Die jünhste war 12 Jahre alt.
  • Insgesamt hat pro filia 2012 die Gehälter von insgesamt 19 Grenzbeobachterinnen finanziert. Jede Grenzbeobachterin vermittelt pro Jahr etwa 50 Mädchen direkt von der Grenze in ein MAITI-Schutzhaus. D.h. die von pro filia bezahlten 19 Grenzbeobachterinnen bewahren in einem Jahr etwa 950 Mädchen vor dem Verkauf in ein Bordell und eröffnen ihnen Chancen auf ein eigenständiges Leben.


Zusätzlich wurde 2012 Geld für den Neubau eines Grenzhäuschens in Bhairahawa für die Grenzbeobachterinnen überwiesen. Das bisherige befand sich in einem schlimmen Zustand:

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Ehemaliges Grenzhäuschen in Bhairahawa

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Neues Grenzhäuschen in Bhairahawa


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Im Grenzhäuschen:
Vermittlung eines Mädchens in ein Schutzhaus


pro filia - Projekt 4
Befreiung von verkauften Mädchen aus indischen Bordellen

Gemeinsam mit indischen Hilfsorganisationen hat MAITI in indischen Großstädten ein Netzwerk zur Unterstützung zwangsprostituierter Mädchen aufgebaut. Angebliche Freier gehen z.B. in Bordelle und versuchen, das Vertrauen der Mädchen zu gewinnen, damit sie sich bei der nächsten Polizeirazzia nicht verstecken. Nach ihrer Befreiung werden die nepalesischen Mädchen nach Nepal in ein Schutzhaus von MAITI zurückgebracht, wo gemeinsam Zukunftsperspektiven aufgebaut werden.

2012 finanzierte pro filia lediglich den Rücktransport eines aus indischen Bordellen befreiten Mädchens in das Schutzhaus Pashupatinagar – letztes Jahr waren es noch 12.

Wir würden in diesem Projekt gern mehr Mädchen unterstützen, leider werden aber nur sehr wenige versklavte Mädchen aus Bordellen gerettet und nach Nepal zurückgebracht. Die meisten überleben die Bordellzeit nicht, sondern sterben an Aids, Hepatitis und an den Folgen von Drogen und Gewalt. Gemeinsam mit indischen Hilfsorganisationen hat MAITI in indischen Großstädten ein Netzwerk zur Unterstützung zwangsprostituierter Mädchen aufgebaut. Angebliche Freier gehen z.B. in Bordelle und versuchen, das Vertrauen der Mädchen zu gewinnen, damit sie sich bei der nächsten Polizeirazzia nicht verstecken. Nach ihrer Befreiung werden die nepalesischen Mädchen nach Nepal in ein Schutzhaus von MAITI zurückgebracht, wo gemeinsam Zukunftsperspektiven aufgebaut werden.


pro filia - Projekt 5
Reha-Heim Itahari

Gerettete Mädchen, die nicht nach Hause zurückkehren können oder wollen, werden auf Wunsch in ein MAITI-Reha-Heim verlegt. Hier werden sie auf ein selbständiges Leben vorbereitet, lernen zu lesen und zu schreiben und nehmen an beruflichen Trainings teil. Es gibt Kurse z.B. zu moderner Landwirtschaft, zur Arbeit als Hotelköchin oder zur Schneiderin etc.


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Das Reha-Heim Itahari

  • 2012 wurden 43 Mädchen im Reha-Heim betreut. 37 von ihnen schlossen ein berufliches Training ab.
  • Auf Wunsch des betreuten Mädchens bietet MAITI auch Mediation an – z.B. zwischen Eltern und Tochter. Bei kriminellem Geschehen wird Anzeige erstattet.


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Mädchen lernen im Reha-Heim zu lesen und zu schreiben


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Sie lernen zu schneidern …


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… und Saristoffe zu besticken

… und vieles andere mehr –
wie moderne Landwirtschaft oder Kochen im Hotel!

Fazit:
pro filia hat nach unserem Eindruck zurzeit eine gute Balance von präventiven und rehabilitativen Projekten erreicht!

Ziel ist, die beschriebenen Projekte fortzuführen. Dazu ist ein intensives Werben um neue Mitglieder und sind weitere Spenden notwendig – durch Aktionen  wie Kunstauktionen, Informationsveranstaltungen, Doppelkopfabende, durch Artikel in Zeitschriften, durch Vorträge, durch private Initiativen.



1.3. Geplante Projekte für 2013

Im nächsten Jahr werden auf jeden Fall folgende Projekte finanziert:

  • Aufklärungskampagnen und Aufbau von Hilfsnetzwerken im Bezirk Bhairahawa
  • Die Kosten für das Schutzhaus Pashupatinagar an der indischen Grenze zu Darjeeling
  • Die Gehälter von jetzt insgesamt 20 Grenzbeobachterinnen.
  • die Teilfinanzierung des Reha-Heims Itahari – bei ausreichenden Spendeneinnahmen auch die Übernahme aller Kosten
  • die Teilfinanzierung einer Pilzfarm, in der gerettete Mädchen angestellt sind.

Wenn noch mehr Spenden eingehen, sollen auch im Bezirk Ilam/ Pashupatinagar wieder Aufklärungskampagnen durchgeführt werden.


2. Aktionen


2.1. Aktionen im Jahr 2012

2012 gab es neben vielen privaten Spenden – auch anlässlich von Geburtstagen, Hochzeiten und Beerdigungen – zahlreiche Aktionen, um an Geld für die Projekte in Nepal zu kommen:

  • Die Zeitungen Emma, Zeit, Geo, Welt am Sonntag, dm-Zeitung, Stern, Kirche und Leben, ADAC. brandeins wurden angeschrieben und gebeten, über die pro filia-Aktivitäten zu berichten – bisher ohne Erfolg.
  • Bei Zonta München wurde am 16.1.2012 unsere Arbeit präsentiert. Ergebnis: Zonta-Kunstauktion 2013  in München zu Gunsten der pro filia-Projekte in Nepal!
  • Es wurden Postkarten mit Nepal-Fotos der Fotografin Sandra Konold und einer Kurzbeschreibung der pro filia-Arbeit gedruckt.
  • Wir haben uns für die WN-Weihnachtsaktion 2012 beworben.
  • Auch eine Bewerbung um den HanseMerkurpreis für Kinderschutz 2012 wurde abgeschickt.
  • Am 31.10.12 haben wir unsere Aktivitäten bei Biodanza Münster präsentiert, die in diesem Jahr zwei Benefiz-Abende zu Gunsten von pro filia durchführten.
  • Am 2.3. und 16.11.2012 fanden zwei Doppelkopf-Abende im Le Midi in Münster statt. Es wurde großzügig für pro filia gespendet.

 


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Doppelkopfabend im Le Midi

  • Ein pro filia-Mitglied führte – wie jedes Jahr einmal – hinter dem Münsterschen Schloss ein Boule-Turnier durch.

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Bouleturnier-Mannschaft

  • Auf dem Kreuzviertelfest am 25./26.8.2012 informierte pro filia an einem Kaffee- und Kuchenstand über die Aktivitäten in Nepal. Es wurde gespendet und zu unserer großen Freude traten mehrere neue Mitglieder in den Verein ein.

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pro filia Stand auf dem Kreuzviertelfest


Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen UnterstützerInnen der Aktionen, bei den SpenderInnen, StandsteherInnen und KuchenbäckerInnen!

Vorstand und Geschäftsführung von pro filia danken allen Mitgliedern und UnterstützerInnen für ihren Einsatz bei den durchgeführten Aktionen!


2.2. Geplante Aktionen 2013

Für 2013 sind folgende Aktionen geplant:

  • Präsentation unserer Projekte bei Soroptimist Münster-Mauritz
  • Vorstellung unserer Arbeit in der Universitäts-Frauenklinik Würzburg
  • Info-Stand Kreuzviertelfest im Juli 2013
  • Bewerbung um Gerichtsgelder
  • Akquise von Betriebsspenden
  • Info-Stand Wochenmarkt
  • „pro filia dinner“, Mitglieder laden Nichtmitglieder zu sich ein, informieren über pro filia. Dazu wurde eine powerpoint-Präsentation zur Darstellung von pro filia –Projekten erstellt und die notwendigen Informationen dazu schriftlich festgehalten und an alle Mitglieder gemailt. Diese Fotos und der zugehörige Text können auch jederzeit bei pro filia angefordert werden.
  • Doppelkopfabende am 1.3. und 11.10.2013 im Le Midi, Münster
  • Kontakte zu Zeitungen, Radio und Fernsehen
  • Kunstauktion 20./21. April in Münster und – zum gleichen Datum – in München durch Zonta München-Friedensengel.

Auf der Mitgliederversammlung wurden von den Anwesenden noch folgende Vorschläge eingebracht: Verteilen von Flyern auf dem Wochen-, Bio- und Weihnachtsmarkt, Info-Stand auf weiteren Stadtteilfesten, Kontaktaufnahme zu Reisebüros mit Nepalschwerpunkt, Nutzung der pro filia-Postkarten auch bei privaten Kontakten – dazu können Postkarten bei pro filia angefordert werden.


3. Wie sieht die Situation des Vereins Ende 2012 aus?


Mitgliederzahl
Wir zählen jetzt bereits 114 Mitglieder!

Finanzen
Auf der Mitgliederversammlung am 9.11.2012 wurde der Vorstand hinsichtlich der Bilanzen 2011 und 2012 (Stand 31.10.2012) entlastet.
Insgesamt wurden 2012 von pro filia gut 35 000 Euro an MAITI überwiesen. Die Ausgaben in Höhe von knapp 3000 Euro (Optimierung der Website, PC- und Bankkosten) wurden von Vorstands- und Geschäftsführungsbeiträgen und –spenden bezahlt. Alle übrigen Förderbeiträge und Spenden gehen zu 100 % nach Nepal. Ca. 20 000 Euro wurden in das Jahr 2013 übertragen.

Die detaillierte Bilanz 2012 wird – wie bereits die Bilanzen 2008, 2009, 2010 und 2011 – in unsere Homepage unter dem Punkt „Selbstverpflichtungserklärung“ eingestellt.


Vorstand
Bei der Neuwahl auf der Mitgliederversammlung wurde der bisherige Vorstand in gleicher Zusammensetzung von den Mitgliedern für zwei weitere Jahre gewählt.
An der Vorstandsarbeit interessierte Mitglieder wurden eingeladen, als Gast an Vorstandssitzungen teilzunehmen.

Wir gehen mit Zuversicht in das Jahr 2013!

 

 


Januar 2013
Dr. Johanne Feldkamp,
Geschäftsführerin pro filia e.V.